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Wunsch-Auftakt nach Blitzstart

Der SVR ist erfolgreich in die Saison gestartet. Trotz zahlreicher Urlauber – auf der Bank hatten bloß zwei Spieler Platz genommen und mit Julian Bauer half einer aus, der gas nicht im Training steht – gelang beim Neu-Einsteiger SV 07 Aich II ein ungefährdeter 5:1-Sieg. Ein Blitzstart ebnete der Elf von Spielertrainer Simon Waldenmaier den Weg zum ersten Dreier und warf die Taktik der Gastgeber über den Haufen. Bauer (1.) und Waldenmaier (4., 7.) sorgten für eine schnelle Entscheidung zugunsten der klar besseren Gäste, die vor der Pause aber nur noch einmal durch Adrian Besemer, der ebenso wie Michael Strommer von der TSV Oberensingen in den Aspach zurück gekehrt ist, das 0:4 nach (26.). Die Nullsiebener vergaben ihre größte Chance, als Banjamin Hübl einen Foulelefmeter weit am Tor vorbei schoss (36.). Im zweiten Abschnitt schalteten die Reuderner gleich mehrere Gänge zurück, ohne die Spielkontrolle zu verlieren. Patrick Mandjik erhöhte auf 5:0 (70.), ehe den Aichern in der Schlussminute durch Tobias Bihler der Ehrentreffer gelang.

SV Reudern: Lemberger – Weiler, Platsakis, Mathis (39. Mandjik), Kotz – Höger, A. Besemer, Beck, Strommer – J. Bauer (57. Trettwer), Waldenmaier.

Tore: 0:1 (1.) J. Bauer, 0:2 (4.) Waldenmaier, 0:3 (7.) Waldenmaier, 0:4 (26.) A. Besemer, 0:5 (70.) Mandjik, 1:5 (90.) Bihler.

Schiedsrichter: Hanak (VfB Neuffen).

Zuschauer: 50.

Besondere Vorkommnisse: Hübl (SV 07) schießt Foulelfmeter am Tor vorbei (36.).

SV Reudern - TSV Oberlenningen II 11:2

Torflut im letzten Heimspiel

Hätte der SVR nun in anderen Spielen wenigstens ein bisschen von dem im Abschluss gezeigt, was die „Hirsche“ im letzten Heimspiel der Saison gegen den TSV Oberlenningen II an den Tag gelegt haben, es wäre ganz sicher eine deutlich bessere Platzierung heraus gesprungen. Beim 11:2-Erfolg gab es eine regelrechte Torflug und immerhin den zweiten zweistelligen Sieg in der zu Ende gehenden Runde 2015/2016. Jetzt warten noch zwei Auswärtsspiele beim TSV Raidwangen II und zum Saisonkehraus bei Meister VfB Neuffen. Die Reuderner sind also wieder einmal Zeuge der Wimpelübergabe.

Die Partie gegen Oberlenningens Zweite war schnell entschieden. Die Gäste, die grade Mal elf Spieler beim Anpfiff aufgeboten hatten – ein weiterer Akteur trudelte kurz vor Anpfiff ein, drei weitere aus der TSVO-Ersten kamen nach dem 6:3-Sieg in Holzmaden dazu – lagen schon nach zehn Spielminute mit 0:3 hinten. Simon Waldenmaier, der in der nächsten Saison als Trainer die alleinige Verantwortung im Aspach tragen wird (5.), Lukas Lubik (8.) und Tobias Kotz mit einem 25-Meter-Freistoß in den Winkel (10.) trafen für den SVR. Der Rest war bis auf eine kurze Phase im zweiten Abschnitt eine klare Angelegenheit. Marco Staiger per Eigentor nach einem Waldenmaier-Schuss (17.), zweimal Lubik (18., 25.) und Julian Besemer (31.) schraubten das Resultat bis zur Pause auf 7:0. Mit der Einwechslung des Trios aus der TSVO-Ersten wurde es bei den Gästen bedeutend besser, aber obwohl Stammkeeper Kevin Lemberger nicht spielen konnte (Gehirnerschütterung) und von Patrick Mandjik vertreten werden musste, geriet der Sieg nie in Gefahr. Am Ende hieß es 11:2. Lukas Lubik mit seinem vierten Treffer nur 45 Sekunden nach Wiederbeginn und einem Traumpass von von Serdar Dere, Tobias Kotz nach mustergültiger Vorarbeit von Martin Weiler (75.), Samuel Beck (85.) und Simon Waldenmaier (87.) trafen im zweiten Durchgang. Christin Flöth (60.) und Christopher Weber mit einem herrlichen Schlenzer in den Winkel (67.) hatten zwischendurch verkürzt.

SV Reudern: Mandjik – Kotz, B. Lamminger, Dere, Aivaliotis (81. Müller) – Ja. Besemer, Beck, Ju. Besemer (62. Höger), Wache, Waldenmaier – L. Lubik (62.) Weiler).

Tore: 1:0 (5.) Waldenmaier, 2:0 (8.) L. Lubik, 3:0 (10.) Kotz, 4:0 (17.) Staiger (Eigentor), 5:0 (18.) L. Lubik, 6:0 (25.) L. Lubik , 7:0 (31.) Ju. Besemer, 8:0 (46.) L. Lubik, 8:1 (60.) Flöth, 8:2 (67.) Weber, 9:2 (75.) Kotz, 10:2 (85.) Beck, 11:2 (87.) Waldennmaier.

Schiedsrichter: Czursiedel (ASV Eislingen).

Zuschauer: 50.

SV Reudern - TSV Linsenhofen 0:3

Vorne klemmt's gewaltig

Nein, schlechter als der TSV Linsenhofen war der SVR auf keinen Fall. Das 0:3-Endresultat schmeichelt den Gästen vom Egart eher. Gleichwohl muss festgehalten werden, dass der Relegationsanwärter im Abschluss Vorteile hatte, einfach abgebrühter war an vorderster Front. Dort fehlt es dem SVR einfach noch. Sonst wären die „Hirsche“ nach den ersten 45 Minuten, in denen sie klar tonangebend waren, nicht hinten gelegen. Dass dieses 0:1 auch noch einem Eigentor von Markus Lamminger entsprang (36.), passt derzeit irgendwie ins Bild. Es will einfach kein Sieg gelingen in diesem Jahr. Die dickste Gelegenheit hatte kurz vor der Pause Simon Waldenmaier, als er alles richtig machte, seinen Widersacher stehen ließ, aber allein von dem TSVL-Keeper das Leder um zentimeter am Pfosten vorbei schlenzte (44.). So kam es, wie es kommen musste: Linsenhofen machte im zweiten Abschnitt mit Toren von Alfio Tomasello (56.) und Ousman Saidy (74.) zu. SVR-Spielertrainer Serdar Dere, der wieder ran musste und zusammen mit Bernd Lamminger im Abwehrzentrum eine starke Partie machte und viele Löcher stopfte, konnte die Niederlage auch nicht vermeiden.

SV Reudern: Lemberger – M. Lamminger, Dere (89. Beck), B. Lamminger, Aivaliotis (67. Ciampini) – Ja. Besemer (76. Aivaliotis), Höger (60. Weiler), Wessel, Kotz (75. Ju. Besemer), Beck (75. L. Lubik) – Waldenmaier.

Tore: 0:1 (36.) M. Lamminger (Eigentor), 0:2 (56.) Tomasello, 0:3 (74.) Saidy.

Schiedsrichter: Buck (Denkendorf).

Zuschauer: 70.

SV Reudern - TSV Kohlberg 3:3

Zwei Punkte verschenkt

Selten war es einfacher, gegen den TSV Kohlberg einen Dreier einzufahren, als diesmal. Am Ende stand allerdings „nur“ ein 3:3, das den Spielverlauf freilich nicht richtig widerspiegelt. Wieder einmal wurde dem SVR die eigene Abschlussschwäche zum Verhängnis, sonst hätten die „Hirsche“ dieses Spiel klar gewonnen. In der recht zerfahrenen Begegnung gingen die Reuderner nach der ersten durchdachten Aktion durch Lukas Lubik in Führung (11.). Er schloss eine schöne Kombination über Simon Waldenmaier und Günter Wache mit einem trockenen Schuss unter die Latte ab. Weitere dicke Gelegenheiten blieben wieder einmal ungenutzt. Waldenmaier und Nektarios Aivaliotis per Doppelchance (32.), Martin Weiler per Kopf (36.) und allein vor dem besten Kohlberger, Keeper Sebastian Büchler (41.), vergaben aber eine höhere Führung. Die Gäste vom Jusi hatten keine einzige nenneswerte Toraktion, steigerten sich allerdings nach der Pause und kamen prompt zu 1:1. Patrick Reus rutschte der Ball über den Schlappen, landete aber links oben im Dreieck. Immer, wenn der SVR strukturiert nach vorne spielte, wurde es gefährlich für den Gast. So auch in der 53. Spielminute, als Weiler herrlich in den Lauf von Lubik passte und der zum 2:1 traf. Als Waldenmaier gar auf 3:1 stellte (65.), schien das Wiesle gemäht. Pustekuchen. Kapitale Schnitzer in der Abwehr ermöglichten den Kohlbergern noch das 3:3. Reus war wiederum der Torschütze (72., 87.). Der SVR vergab dagegen wieder dickste Chancen durch Tobias Kotz (77.), Julian Besemer (81.) und Simon Waldenmaier (84.).

SV Reudern: Lemberger – Kotz, B. Lamminger, M. Lamminger (67. Ciampini), Aivaliotis (80. M. Lamminger) – Ja. Besemer (88. L. Lubik), Weiler (83. Höger), Wessel (61. Beck), Wache – L. Lubik (80. Ju. Besemer), Waldenmaier.

Tore: 1:0 (11.) L. Lubik, 1:1 (48.) Reus, 2:1 (53.) Lubik, 3:1 (65.) Waldenbmaier, 3:2 (72.) Reus, 3:3 (87.) Reus.

Schiedsrichter: Leis (Reutlingen).

Zuschauer: 90.

Viel zu eigensinnig

SV Reudern - TSV Neckartailfingen III 0:1

Der SV Reudern kommt nach der Winterpause einfach nicht in Schwung und hat damit die gute Ausgangsposition aus der Vorrunde quasi schon verspielt.. Auch das zweite Heimspiel in Folge verloren die „Hirsche“, dem TSV Neckartailfingen III reichte ein Treffer, um mit 1:0 die Oberhand zu behalten. Nicht die Hausherren, sondern der Gast vom Aileswasen diktierte in den ersten 45 Minuten das Geschehen. Der SVR ließ sich immer wieder in den eigenen Strafraum zurück drängen und offenbarte eklatante Probleme im Spielaufbau. Viel zu eigensinnig wirkten die Bemühungen der Reuderner, anstatt den Ball laufen zu lassen wollte man immer wieder noch einen Gegenspieler austanzen und blieb prompt hängen. Die wenigen Gelegenheiten hätten dennoch zu einem Tor führen müssen. Nach der Pause gab der SVR endlich Gas und schnürte den TSVN in dessen Hälfte ein. Zwingende Chancen blieben allerdings Mangelware, es fehlte einfach der Zug zum Tor. Die Gäste waren viel zielstrebiger und starteten nach 70 Spielminuten brandgefährliche Konter. Einen Volleyschuss von Tim Kabel parierte SVR-Keeper Kevin Lemberger noch reaktionsschnell (70.), doch dann war er beim Schuss von Fabian Ender, der unbedrängt abschließen konnte, machtlos (72.). Fast wäre noch das 0:2 gefallen, doch Tom Resl traf nur den Pfosten (78.). Erst danach kam der SVR noch zu drei ganz dicken Ausgleichschancen. Doch einmal verfehlte Samuel Beck eine Hereingabe aus kurzer Distanz, dann köpften Martin Weiler und Stefano Ciampini knapp drüber.

SV Reudern: Lemberger – Mathis, Ciampini, Wessel, Aivaliotis – Ja. Besemer (46. B. Lamminger), Höger (33. Weiler), Wache (85. Mandjik), Ju. Besemer – L. Lubik (76. Ja. Besemer), Waldenmaier (46. Beck).

Tore: 0:1 (72.) Ender.

Schiedsrichter: Lychacz (Weissach).

Zuschauer: 55.

Haarsträubende Abschlussschwäche

 

SV Reudern – SpV 05 Nürtingen 1:4

In der Abwehr zu unbeholfen, im Abschluss haarsträubend schlecht: Der SV Reudern hat einen klassischen Fehlstart ins Punktspieljahr 2016 hingelegt und sich im Derby gegen die SPV 05 Nürtingen eine 1:4-Heimschlappe eingehandelt. Platz zwei ist damit wohl endgültig außer Reichweite. Gegen die keinesfalls überzeugenden Gäste vom Waldheim fanden die „Hirsche“ zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Die Nürtinger hatten mehr vom Spiel, kamen aber zu keinen Chancen. Erster Aufreger in der 10. Spielminute, als der Nullfünfer Robin Seidl aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten traf. Acht Zeigerumdrehungen später die zweite nennenswerte Situation vor dem SVR-Tor: Stefano Ciampini blockte eine Flanke mit dem Arm und der Ex-Reuderner Michael Feil verwandelte den Elfer zum 0:1 (18.). Eine verdiente Gästeführung. Das schien für die Mannen der Trainergespanns Serdar Dere/Simon Waldenmaier der Hallo-wach-Ruf gewesen zu sein. Plötzlich legten sie los wie die Feuerwehr, spielten sich wunderbar Möglichkeit für Möglichkeit heraus. Mit dem entscheidenden Schönheitsfehler: Der SVR traf das SPV-Tor nicht. Sechs hundertprozentige Chancen ließen die Reuderner zwischen der 19. und 30. Spielminute liegen. Zm teil war's Unvermögen, zum Teil hielt 05-Keeper Daniel Lang sensationell. Die dritte Aktion der Gäste brachte dann prompt das 0:2. Steffen Mathis konnte den wieselflinken und kaum in den Griff zu bekommenden Feil im Strafraum nur noch durch ein Foul bremsen und Christian Maisch versenkte den Elfmeter (33.). Simon Waldenmaier hätte vom Anspiel weg fast verkürzt, aber Lang lenkte seinen 18-Meter-Schuss an die Latte. Die kalte Dusche folgte auf dem Fuße, denn Marcel Muthny erhöhte mit der vierten SPV-Gelegenheit auf 0:3 (38.), während der SVR weitere dickste Einschussmöglichkeiten nicht verwertete. Nach der Pause war vom Elan der „Hirsche“ nicht mehr viel zu sehen und die „Waldheimer“ gerieten kaum mehr in Gefahr. Feil war nach einer knappen Stunde erneut schneller als die SVR-Abwehr und lochte zum 0:4 ein (59.). Lukas Lubik nutzte wenigstens noch eine der nach der Pause seltenen Chancen zum Ehrentreffer (76.). Pech hatte der überragende 05-Schlussmann Daniel Lang in der Schlussphase. Als ihn Waldenmaier umkurven wollte, fischte er dem Reuderner das Leder vom Fuß, verletzte sich dabei aber schwer. Mit Verdacht auf Armbruch musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Der SVR wünscht von dieser Seite aus schnelle Genesung.

SV Reudern: Lemberger – Dere (54. Müller), Mathis, Ciampini, Aivaliotis (65. Ja. Besemer) – Wessel, Höger (90.+2 Mandijk), Wache, Ju. Besemer (59. B. Lubik) – L. Lubik, Waldenmaier.

Tore: 0:1 (18.) Feil (Handelfmeter), 0:2 (33.) Maisch (Foulelfmeter), 0:3 (38.) Muthny, 0:4 (59.) Feil, 1:4 (76.) L. Lubik.

Schiedsrichter: Celkin (TSV Jesingen).

Zuschauer: 90.

SV Reudern - TSV Schlierbach 3:0 (kampflos)

Der TSV Schlierbach hat sich am Samstag, 7.11.2015 gemeldet und mitgeteilt, dass man nicht genügend Spieler zur Verfügung hat und das Spiel im Aspach absagen muss. Mittlerweile ist auch das offizielle Urteil verkündet. Der Spiel wurde erwartungsgemäß mit 3:0 für den SV R eudern gewertet.

TSV Owen II - SV Reudern 0:10

Lubik-Festival unter der Teck

Ein wahres Schützenfest feierte der SVR unter der Teck. Beim 10:0-Erfolg der „Hirsche“ war Gastgeber TSV Owen II sogar noch gut bedient, denn die Reuderner ließen noch eine Menge bester Gelegenheiten liegen. Owens Schlussmann Georgios Konstantoulas, bester Mann seines Teams, verhinderte zudem mit Glanzparaden weitere Einschläge. So spielfreudig hatten die Fans den SVR schon lange nicht mehr erlebt. Vor allem im ersten Abschnitt rollte ein Angriff nach dem anderen aufs Owener Gehäuse. Beim Lubik-Festival in der Au – die Gebrüder Lukas und Bastian Lubik erzielten sechs der zehn SVR-Treffer – eröffnete Lukas Lubik den Torreigen in der 9. Spielminute. Da hätte es aber schon 3:0 oder 4:0 heißen können. Nach weiteren glasklaren Möglichkeiten erhöhte Günter Wache überlegt auf 2:0 (21.). In den letzten 18 Minuten vor der Pause gab es ein wahres Scheibenschießen. Lukas Lubik nach Kombination mit seinem Bruder (27.), Bastian Lubik nach einem Solo (32.), Julian Besemer per Kopf nach einem Freistoß von Martin Weiler (39.), Lukas Lubik nach einer Weiler-Ecke (41.) und Bastian Lubik, der der TSVO-Abwehr auf und davon lief (43.), schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 7:0. Nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration angesichts der deutlichen Führung verständlicherweise etwas nach, in Gefahr geriet das eigene Tor aber fast nicht. Keeper Kevin Lemberger konnte sich nur einmal auszeichnen. Lukas Lubik (52., Foulelfmeter) und Julian Besemer (64.) steuerten die Treffer zum 9:0 bei, aber das zehnte Tor wollte einfach nicht gelingen. Die Owener stemmten sich mit allen Kräften gegen eine zweistellige Niederlage, konnten sie aber doch nicht verhindern. Tobias Kotz gelang mit Hilfe des Pfostens und des Torhüters der zehnte Einschlag kurz vor Schluss (87.).

SV Reudern: Lemberger – Weiler (58. Kotz), Ciampini, Wessel, Aivaliotis (58. Bross) – Ja. Besemer, Mandijk (65. Waldenmaier), L. Lubik (65. Beck), Wache – Ja. Besemer, B. Lubik.

Tore: 0:1 (9.) L. Lubik, 0:2 (21.) Wache, 0:3 (27.) L. Lubik, 0:4 (32.) B. Lubik, 0:5 (39.) Ju. Besemer, 0:6 (41.) L. Lubik, 0:7 (43.) B. Lubik, 0:8 (52.) L. Lubik (Foulelfmeter), 0:9 (64.) Ju. Besemer, 0:10 (87.) Kotz.

Schiedsrichter: Schengili (TSV Oberboihingen).

Zuschauer: 70.

TSV Linsenhofen - SV Reudern 6:1

Nach verteiltem Spiel in der Anfangsphase brachten vier Minuten mit drei Einschlägen bereits die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Ousman Saidy (13.) und Michael Hummel per Doppelpack (15., 17.) sorgten für die 3:0-Führung. Dazwischen setzte Reuderns Tobias Kotz mit der ersten Torchance der „Hirsche“ einen Freistoß knapp neben den TSVL-Kasten (16.). Der SVR wurde aktiver und kam durch Lukas Lubik zum Anschlusstreffer (31.). Der Genickbruch für die Gäste dann kurz vor dem Seitenwechsel: Stefan Laube traf zur 4:1-Pausenführung der Greco-Schützlinge (43.). Alexander Andreae sorgte kurz nach Wiederbeginn für die Entscheidung (47.), Jayakumar Mottoukichenin setzte den Schlusspunkt (85.).

SV Reudern - TV Tischardt 2:0

Endlich: Der erste Heimsieg!

Der SVR hat sich im Heimspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenzweiten TV Tischardt wieder einmal von seiner Schokoladenseite präsentiert. Am Ende stand ein verdienter 2:0-Erfolg, der erste Heimsieg dieser Saison, gegen eine TVT-Elf, die vor allem nach der Pause zwar mächtig Richtung SVR-Gehäuse drängte, aber keine richtig nennenswerte Chance verzeichnete. Zu kompakt standen die „Hirsche“ in der Abwehr, Stefano Ciampini und Spielertrainer Serdar Dere räumten im Zentrum alles ab und außen ließen Martin Weiler und Tobias Kotz nichts anbrennen. Obendrein machte Schlussmann Kevin Lemberger einen bombensicheren Eindruck. Bloß zu Beginn kamen die Tischardter zweimal brandgefährlich vor das SVR-Tor, aber Lemberger brachte bei langen Bällen grade noch die Finger dran und lenkte die Pille drüber (2.) und an die Latte (14.). Der SVR bestimmte die erste Halbzeit ansonsten klar. Die erste Torannäherung wurde allerdings erst in der 23. Spielminute notiert, als Günter Wache einen 25-Meter-Freistoß knapp am Winkel vorbei setzte. Die Reuderner Führung lag in der Luft – und sie fiel auch. Bastian Lubik tankte sich unwiderstehlich in den Strafraum, scheiterte aber an TVT-Schlussmann Paul Pollak. Julian Besemer drosch die Kugel im Nachschuss ins Netz (33.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Lukas Lubik Pech, als sein Kopfball auf der Latte des TVT-Tores landete. Ein weiterer Aluminiumtreffer verhinderte in der 54. Spielminute das 2:0: Tobias Kotz hatte eine Flanke von Julian Besemer direkt genommen. Die Entscheidung war sehenswert. Günter Wache zirkelte einen Eckball genau auf den Kopf von Lukas Lubik, der sich gewaltig nach oben schraubte und das Leder per Kopf unter die Latte wuchtete (59.). Je öfter die „Hirsche“ positiv aufhorchen lassen, desto ärgerlicher ist der peinliche Fehltritt gegen Schlusslicht Marsonia – dann wäre man nämlich ganz vorne mit dabei im Kampf um Platz zwei.

SV Reudern: Lemberger – M. Lamminger, Ciampini, Dere, Weiler – Ju. Besemer, Kotz, Wache, Ja. Besemer (85. Mandijk) – B. Lubik, L. Lubik (90.+3 Koch).

Tore: 1:0 (33.) Ju. Besemer, 2:0 (59.) L. Lubik.

Schiedsrichter: Gülsever (SRG Böblingen).

Zuschauer: 110.

TSV Kohlberg – SV Reudern 2:3

„Es gibt Tage, da wärst du besser im Bett geblieben, das war eine ganz bittere Niederlage“, war Kohlbergs Spielleiter Marco Medel niedergeschlagen. Ausgerechnet an seinem 44. Geburtstag. Kohlberg begann druckvoll, Maximilian Hille sorgte für das frühe 1:0 (18.), doch die „Hirsche“ waren an diesem Tag eiskalt, machten aus fünf Chancen drei Treffer. Den Ausgleich erzielte Jannik Besemer (33.). Die Jusikicker konterten noch einmal, Martin Schaich wuchtete einen Kopfball zum 2:1 in die Maschen. Knackpunkt dann die 70. Minute: Kohlbergs Youngster Marco Hahn vergab freistehend, im Gegenzug traf Julian Besemer zum 2:2. Martin Weiler beendete kurz darauf die schwarze Serie des SVR gegen Kohlberg nach sechseinhalb Jahren und 16 Spielen ohne Sieg mit seinem Siegtreffer (74.). Julian Bauer (SVR) sah noch Gelb-Rot (85.).


SV Reudern: Lemberger; Schwägler (75. Mathis), Müller, Ciampini, Jannik Besemer, Wessel, Beck (89. Dere), Lukas Lubik (46. Julian Bauer), Julian Besemer, Wache, Kotz (46. Weiler)

SV Reudern - VfB Neuffen 1:5

Viel zu spät aufgewacht

Titelfavorit VfB Neuffen war für den SVR eine Nummer zu groß. Das 1:5 war bereits die vierte Niederlage der laufenden Saison und die dritte im heimischen Aspach. Von Anfang an lief es nicht rund für die „Hirsche“. Schon nach 70 Sekunden nutzte Kevin Federschmid einen Aussetzer in der Reuderner Abwehr und sein Schuss sprang vom Innenpfosten in die Maschen. Der SVR lief zumeist hinterher und machte sich das Leben mit einer Vielzahl an Fehlpässen selbst schwer. Die Gäste präsentierten sich gewiss auch nicht als Übermannschaft, aber sie wirkten wesentlich strukturierter und zielstrebiger. Kevin Schaich sorgte schon nach einer Viertelstunde für die Vorentscheidung.

Auch nach der Pause blieb der SVR vor dem gegnerischen Gehäuse äußerst harmlos. Federschmid schloss eine klasse Kombination des VfB mit einem Flugkopfball zum 0:3 ab (54.) und wenig später legte Thomas Schneider per Foulelfmeter das 0:4 nach (58.). Die Neuffener ließen Ball und Gegner laufen, trafen aber trotz guter Chancen nur noch einmal, als Jochen Bader eine Flanke über die Linie drückte (70.). In den letzten 20 Minuten kamen die Reuderner besser ins Spiel, trauten sich endlich was zu. Eine verunglückte Flanke von Julian Besemer hätte sich um ein Haar ins VfB-Tor gesenkt, aber Schlussmann Michael Hogh lenkte die Kugel noch über die Latte. Kurz vor Schluss gelang Martin Weiler nach einer Ecke wenigstens der Ehrentreffer (86.), am klaren Erfolg der Gäste vom Spadelsberg gab es aber überhaupt nichts zu deuteln.

SV Reudern: Koch – Weiler (46. L. Lubik), Ciampini, Mathis (17. Dere), Müller – M. Lamminger (83. Weiler), Wessel, Kotz, Wache – B. Lubik (63. Ja. Besemer), Ju. Besemer.

Tore: 0:1 (2.) Federschmid, 0:2 (15.) Schaich, 0:3 (54.) Federschmid, 0:4 (58.) Schneider (Foulelfmeter), 0:5 (70.) Bader, 1:5 (86.) Weiler.

Schiedsrichter: Rieger (SRG Göppingen).

Zuschauer: 120.

TSV Beuren - SV Reudern 4:2

Hoffnungen zerplatzen schnell

Nach der 0:5-Blamage gegen Marsonia Frickenhausen handelte sich der SVR auch beim Titelaspiranten TSV Beuren eine vermeidbare Niederlage ein. Mit 4:2 behielten die Hausherren im Lettenwäldle die Oberhand.

Ein starker Beginn auf dem Beurener Kunstrasen bescherte den „Hirschen“ prompt die Führung. Nektarios Aivaliotis versenkte einen Handelfmeter bombensicher (8.). Doch die Freude währte nicht lange, denn die Gastgeber glichen nur drei Minuten später aus. Lukas Kamradek wurde im Mittelfeld nicht angegriffen, zog aus 22 Metern ab und Steffen Mathis fälschte das Leder unhaltbar ab (11.). Plötzlich standen die Reuderner nicht mehr so hoch, ließen sich viel zu sehr in die Defensive drängen. Bei zwei guten Aktionen wäre dennoch ein weiterer Treffer möglich gewesen. Einmal verpasste aber Tobias Kotz eine scharfe Hereingabe von Martin Weiler, dann tankte sich Jakob Wessels im Beurener Strafraum durch und versuchte es aus spitzem Winkel, anstatt zurück zu legen. Die SVR-Abwehr hatte dagegen Schwerstarbeit zu verrichten und ging dank eines glänzend aufgelegten Kevin Lemberger zwischen den Pfosten mit einem 1:1 in die Pause. Lemberger entschärfte sogar einen Foulelfmeter von TSVB-Spielertrainer Gökhan Demir (21.).

Kurz nach der Pause traf Demir aber, sein 20-Meter-Freistoß über die Mauer saß (51.). Der Beurener Druck nahm immer weiter zu und als Michael Gneithing einen weiteren Foulelfmeter zum 3:1 verwandelte (59.), schien der Fisch geputzt. Zumal die Körpersprache der Gäste nichts Gutes erahnen ließ. Viele zu wenig Bewegung war im Spiel, die Hausherren waren spritziger und auch geistig präsenter. In der Schlussphase schien der SVR seine Lethargie aber abgelegt zu haben. Die Beurener wurden eingeschnürt, aber die Zeit lief davon. Nach einem Freistoß von rechts drückte Jannik Besemer die Kugel zum 2:3-Anschluss über die Linie (88.) und schürte damit nochmals Hoffnungen. Die zerplatzten jedoch umgehend, als Besemer ein kapitaler Abspielfehler vor dem eigenen Strafraum unterlief und Demir mit dem 4:2 alles klar machte (89.).

Aus einem durchaus möglichen Start mit zehn Zählern ist jetzt ein eher schlechter Auftakt zustande gekommen. Der richtige Zug richtig gegnerisches Tor fehlt einfach. Zu oft traben die SVR-Kicker nebenher, anstatt dazwischen zu funken.

SV Reudern: Lemberger – Bross, Ciampini, Mathis, Müller - Aivaliotis, Beck, Wessel, B. Lubik (53. Ja. Besemer), Weiler – Kotz (69. Monreal).

Tore: 0:1 (8.) Aivaliotis (Handelfmeter), 1:1 (11.) Kamradek, 2:1 (51.) Demir, 3:1 (59.) Gneithing (Foulelfmeter), 3:2 (88.) Ja. Besemer, 4:2 (89.) Demir.

Besondere Vorkommnisse: Lemberger Hält Foulelfmeter von Demir (21.).

SV Reudern – Marsonia Frickenhausen 0:5

Eine gänzlich unerwartete und in der Höhe völlig überraschende 0:5-Pleite kassierten die Hirsche gegen bis dato noch punktlose Gäste aus Frickenhausen. Überhaupt nichts lief im Spiel der Gastgeber zusammen und so verlor man nach zuletzt zwei Siegen sehr deutlich gegen einen kämpferisch und spielerisch überlegenen Gegner.

Tore: 0:1, 0:2 (40., 42.) Adrian Ilic, 0:3 (45.) Sanna Jatta, 0:4 (48.) Dominik Pilici 0:5 (85.) Vedran Malesevic

 SV Reudern: Kevin Lemberger (46. Tim Koch); Nektarios Aivaliotis, Manuel Müller, Stephano Ciampini, Steffen Mathis; Jakob Wessel, Samuel Beck (50. Jannick Besemer),  Tobias Kotz, Serdar Dere, Günther Wache, Bastian Lubik (46. Martin Weiler)

TSV Neckartailfingen III – SV Reudern 2:3

Kuriositäten und Fair play

Eine nicht alltägliche Partie mit einem Last-Minute-Tor des SVR, kuriosen Situationen und unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen, aber auch mit ausgesprochen fairen Gesten ging am Sonntag auf dem Neckartailfinger Aileswasen über die Bühne. Am von der FIFA ausgerufenen Fair-Play-Tag gab es zwei Szenen, die eigentlich dafür prädestiniert sind, für den monatlichen Fair-Play-Preis des Württembergischen Fußballverbands (WFV) gemeldet zu werden.

Die erste Situation ereignete sich in der 17. Spielminute, als Lukas Lubik schneller als sein Gegenspieler war und alleine auf TSVN-Keeper Thomas Mölders zulief. Der Neckartailfinger Routinier war schneller und klärte per Fuß, der Reuderner stolperte drüber. Ein klarer Fall von klasse rausgelaufen, doch der Referee zeigte zum Erstaunen aller auf den Punkt, was natürlich die Rote Karte für Mölders hätte nach sich ziehen müssen. Der konnte es natürlich ebenso wenig fassen wie seine Mitspieler – und die SVR-Kicker. Nach längeren Diskussionen mit dem Schiri nahm dieser die Entscheidung zurück, nachdem Lukas Lubik die Szene klargestellt hatte.

Die zweite war nicht minder erstaunlich. In der 45. Spielminute tankte sich Julian Besemer an der Strafraumgrenze gegen zwei Neckartailfinger durch, Mölders kam heraus und im Fallen bugsierte der SVR-Stürmer die Kugel am verdutzten TSVN-Keeper vorbei ins Tor. Ein reguläres Tor, dachten alle auf beiden Seiten. Doch der Schiedsrichter hatte gepfiffen, als der Ball noch auf dem Weg ins Tor war. Aber für wen? Für Reudern hätte es, da knapp innerhalb des Strafraums, Elfmeter geben müssen. Für die Gastgeber? Ein Foul war weit und breit nicht zu erkennen. Wieder lange Diskussionen, dann gab es Freistoß für den SVR an der Strafraumlinie. Die Neckartailfinger verzichteten sowohl auf eine Mauer als auch auf den Torhüter. Mölders machte das Tor frei und Julian Besemer schon die Kugel zum 2:0 in die Maschen. Fair play, wie es nicht oft vorkommt.

Zuvor hatte Lukas Lubik die Gäste nach einer Maßflanke von Julian Besemer per Flugkopfball in Führung gebracht (32.). Weitere ganz dicke Chancen ließen die „Hirsche“ wieder einmal generös aus. Mehrfach scheiterten die Reuderner in Eins-gegen-eins-Situationen am 48-jährigen Mölders, der nichts von seiner Klasse eingebüßt hat. Auch die dritte Mannschaft der Hausherren hatte Möglichkeiten. Schon in der 3. Spielminute mussten die Reudener auf der Linie klären und beim Heber von Mathias Ulm fehlte auch nicht viel (23.).

Der Sack hätte längst verschnürt sein müssen. Sekunden nach der Pause schien die Entscheidung fällig, doch Julian Besemer hämmerte die Kugel an die Latte. Dann lief Samuel Beck zum Foulelfmeter an, doch Mölders parierte den unplatzierten Schuss (50.). Fast im Gegenzug gab der Anschlusstreffer durch Ulm (aus abseitsverdächtiger Position) dem TSVN III neuen Auftrieb. Der SVR fuhr zwar immer wieder vielversprechende Konter, die jedoch allesamt nichts einbrachten, weil sich Mölders einfach nicht bezwingen ließ. Aber insgesamt taten die Reuderner zu wenig, um sich die Gastgeber vom Hals zu halten. So kam es wie es kommen musste. Nach einer Flanke köpfte Amadou Bah unbedrängt und unhaltbar zum 2:2 ein (82.). Der SVR trudelte und bettelte ums nächste Gegentor, aber Tim Koch hielt seinen Kasten vollends sauber. Zweimal musste er beherzt eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Mit der letzten Aktion sicherte sich der SVR aber doch noch den unterm Strich verdienten Dreier. Bastian Lubik war wie eine Woche zuvor auf dem Waldheim der umjubelte Torschütze (90.+3). Der SVR hat nun nach drei Begegnungen sechs Zähler und darf auf einen Start blicken, der in der Form schon lange nicht mehr gelungen ist.

 SV Reudern: Tim Koch; Marvin Broß, Philipp Schwägler (71. Martin Weiler), Nektarios Aivaliotis, Steffen Mathis; Jannick Besemer, Samuel Beck (58. Bastian Lubik), Lukas Lubik, Günther Wache; Julian Besemer (68. Julian Bauer), Tobias Kotz

Aus in Pokalrunde eins - Deftige Klatsche gegen Bezirksligist VfB Reichenbach

SV Reudern – VfB Reichenbach 0:13

Nach gutem Beginn des SVR mit der ersten Chance machte der Bezirksligist kurzen Prozess. Kevin Muser erzielte allein fünf Tore (11., 18., 35., 52., 58.). Thomas Konnerth war dreimal erfolgreich (15., 47., 57.). Die restlichen VfB-Treffer gingen auf das Konto von Gürhan Ülker (30.), Theodoros Fotarellis (33.), Julian Fabiankowitz (69., 80.) und Yasin Konyali (83.).

SV Reudern schafft Überraschung

3:2 gegen den TV Unterboihingen - Jetzt kommt Bezirksligist VfB Reichenbach

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